Hifi seit 1970

unfire oder die Quadratur des Kreises

Alles begann mit einer Kaffeekanne

Die 60er Jahre: McIntosh baute zu dieser Zeit die mächtigsten und leistungsstärksten Verstärker dieser Erde. Bob Carver studierte in Washington State Physik und experimentierte bereits an völlig neuen und außergewöhnlichen Endstufen-Konzepten. Wie alle Studenten brauchte Bob Geld. Da kam ihm ein Werbegag McIntoshs gerade recht. McIntosh wettete, dass niemand einen funktionierenden Verstärker bauen konnte, der leistungsstärker als der stärkste McIntosh es war. Bob nahm die Herausforderung an und entwickelte einen Verstärker nach seinen ureigenen Ideen. Als dieser dann im Wettbewerb gemessen wurde, glaubten die McIntosh-Ingenieure zunächst an einen Fehler ihres Equipments und eichten es neu. Doch es half alles nichts. Bob Carver’s Amp übertraf den McIntosh deutlich und er gewann den ausgeschriebenen Preis: 1000 Dollar! Als Gehäuse für seinen Verstärker benutze er übrigens, mangels funktionierender Alternative, eine Kaffeedose !
Phase Linear (mit freundlicher Genehmigung)

Die Phase Linear Corporation wurde 1970 von Bob Carver gegründet. Bob wuchs im State Washington auf und studierte auf der dortigen Universität Physik. Der brillante Ingenieur war aber auch Musikliebhaber, und hatte seine ganz eigenen Vorstellungen bezüglich des Verstärkerbaus. Er hatte während seiner Studienzeit an verschiedenen Verstärkerdesigns getüftelt und produzierte permanent Prototypen seiner Ideen. Der Legende nach bekam ein Verstärker den Namen „Earthquake Power“ aufgrund seiner unglaublichen Kraft verliehen. Bob Carver glaubte, dass er diesen Verstärker produzieren könnte. Wie zahlreiche Pioniere war auch er in der Lage, einige Geldgeber und andere Ingenieure für sein Projekt zu rekrutieren. Mit seinen Partnern Steve Johnston und Jack Goodfellow gründete er die Phase Linear Corporation im Jahre 1970. Das neue Unternehmen residierte in einem kleinen Gebäude in Edmonds, Washington, USA. Das erste Gerät, das produziert wurde, war der legendäre Verstärker Model 700, der schnell zu einem Referenzverstärker für Tonstudios, Jazz- und Rockbands und für leistungshungrige Audio-Enthusiasten wurde.
Die Ausgangsleistung betrug 2 x 350 Watt @ 8 Ohm. Wenig später folgte das Model 400, das 2 x 200 Watt @ 8 Ohm leistete, und der Vorverstärker 4000, der durch den berühmten „Joystick“ in der Mitte des Frontpanels auf sich aufmerksam machteDie Nachfrage nach Phase Linear-Komponenten wuchs dramatisch an, nachdem sich der gute Ruf der Produkte auf der ganzen Welt verbreitete. Aus diesem Grunde zog das Unternehmen 1974 in ein neues, größeres Gebäude in Lynnwood, Washington. Im selben Jahr wurde die Endstufe „700 B“ vorgestellt. Die 700 B gilt bis heute als eine der schönsten Endstufen, die jemals produziert wurden. Aber selbstverständlich war auch der Klang dieser Endstufe ihrer Optik ebenbürtig. Einige Jahre später wollte Bob Carver sich beruflich neu orientieren, und glaubte, es sei für ihn der beste Weg, Phase Linear zu verlassen und eine neue Firma zu gründen.

Carver Corporation

Die Carver Corporation wurde 1978 gegründet . Bob produzierte hier die unter HiFi- Freaks sehr geschätzten “Magnetic Field Amplifiers“. Doch hauptsächlich blieb diese Zeit den Hifi Fans wegen einer weiteren verrückten Wette in Erinnerung. Carver behauptete gegenüber zwei renommierten Hifi Magazinen, er könne den Klang eines jeden beliebigen Verstärkers, unabhängig dessen Preisklasse, 1:1 kopieren; und zwar mit seinen eigenen Verstärkerschaltungen und zu einem erheblich günstigeren Preis. Als erstes versuchte es die „The Audio Critic“ mit einem Mark Levinson ML-2 . Bob kopierte den Sound tatsächlich („Transfer Function Duplication“) und verkaufte ihn fortan unter Carver M1.5t („t“ für transfer function). 1985 forderte die Stereophile Bob heraus, einen Conrad-Johnson Premier Five innerhalb von 48 Stunden zu kopieren (Damals blieb der Name des ausgewählten Gerätes aus verständlichen Gründen geheim, wurde aber später doch bekannt).
Der Conrad-Johnson galt zu dieser Zeit als einer der besten Verstärker überhaupt und kostete ca. 12.000$. Ohne irgendein Meßgerät zu verwenden, also nur nach Gehör, erfüllte Carver die ihm gestellte Aufgabe. Nach 48 Stunden präsentierte er den verblüfften Stereophile-Redakteuren einen klanglich identischen Verstärker im eigenen (und erheblich kostengünstigeren) Design. Wer mehr über diese außergewöhnliche Gegebenheit wissen möchte: www.carveraudio.com liefert den kompletten Artikel aus Stereophile und jede Menge weitere Informationen über Bob Carver und seine herausragenden Ideen und Entwicklungen. 1993 überwarf sich Bob mit dem Vorstand des mittlerweilen börsennotierten Unternehmens und verließ die Carver Corporation. Noch im selben Jahr wurde Sunfire gegründet

Sunfire heute

Kleine Gehäuse und dennoch Kraft und Leistungen ohne Ende, dies schien ein nicht aufzulösender technischer Konflikt zu sein, bis Bob Carver seine patentierte "Tracking-Down-Converter"- Endstufentechnologie und die "High-Back-EMF"- Lautsprecher der staunenden Hifi-Welt vorstellte.
Seitdem sind Sunfire Komponenten aus hochwertigen Heimkinos kaum noch wegzudenken. Seien es die Subwoofer, die genialen XT-Lautsprecher oder die sagenhaft kräftigen TGA-Endstufen - Sunfire ist immer " On the Top!".
Mit dem Atmos hat es Sunfire endgültig geschafft die Grenzen der Physik zu sprengen. Was aus diesem kleinen Gehäuse an Leistung herauskommt, scheint absolut unerklärlich.
Einen Atmos muss man gehört haben, beschreiben kann man ihn nicht...

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Hifi seit 1970

unfire oder die Quadratur des Kreises

Alles begann mit einer Kaffeekanne

Die 60er Jahre: McIntosh baute zu dieser Zeit die mächtigsten und leistungsstärksten Verstärker dieser Erde. Bob Carver studierte in Washington State Physik und experimentierte bereits an völlig neuen und außergewöhnlichen Endstufen-Konzepten. Wie alle Studenten brauchte Bob Geld. Da kam ihm ein Werbegag McIntoshs gerade recht. McIntosh wettete, dass niemand einen funktionierenden Verstärker bauen konnte, der leistungsstärker als der stärkste McIntosh es war. Bob nahm die Herausforderung an und entwickelte einen Verstärker nach seinen ureigenen Ideen. Als dieser dann im Wettbewerb gemessen wurde, glaubten die McIntosh-Ingenieure zunächst an einen Fehler ihres Equipments und eichten es neu. Doch es half alles nichts. Bob Carver’s Amp übertraf den McIntosh deutlich und er gewann den ausgeschriebenen Preis: 1000 Dollar! Als Gehäuse für seinen Verstärker benutze er übrigens, mangels funktionierender Alternative, eine Kaffeedose !
Phase Linear (mit freundlicher Genehmigung)

Die Phase Linear Corporation wurde 1970 von Bob Carver gegründet. Bob wuchs im State Washington auf und studierte auf der dortigen Universität Physik. Der brillante Ingenieur war aber auch Musikliebhaber, und hatte seine ganz eigenen Vorstellungen bezüglich des Verstärkerbaus. Er hatte während seiner Studienzeit an verschiedenen Verstärkerdesigns getüftelt und produzierte permanent Prototypen seiner Ideen. Der Legende nach bekam ein Verstärker den Namen „Earthquake Power“ aufgrund seiner unglaublichen Kraft verliehen. Bob Carver glaubte, dass er diesen Verstärker produzieren könnte. Wie zahlreiche Pioniere war auch er in der Lage, einige Geldgeber und andere Ingenieure für sein Projekt zu rekrutieren. Mit seinen Partnern Steve Johnston und Jack Goodfellow gründete er die Phase Linear Corporation im Jahre 1970. Das neue Unternehmen residierte in einem kleinen Gebäude in Edmonds, Washington, USA. Das erste Gerät, das produziert wurde, war der legendäre Verstärker Model 700, der schnell zu einem Referenzverstärker für Tonstudios, Jazz- und Rockbands und für leistungshungrige Audio-Enthusiasten wurde.
Die Ausgangsleistung betrug 2 x 350 Watt @ 8 Ohm. Wenig später folgte das Model 400, das 2 x 200 Watt @ 8 Ohm leistete, und der Vorverstärker 4000, der durch den berühmten „Joystick“ in der Mitte des Frontpanels auf sich aufmerksam machteDie Nachfrage nach Phase Linear-Komponenten wuchs dramatisch an, nachdem sich der gute Ruf der Produkte auf der ganzen Welt verbreitete. Aus diesem Grunde zog das Unternehmen 1974 in ein neues, größeres Gebäude in Lynnwood, Washington. Im selben Jahr wurde die Endstufe „700 B“ vorgestellt. Die 700 B gilt bis heute als eine der schönsten Endstufen, die jemals produziert wurden. Aber selbstverständlich war auch der Klang dieser Endstufe ihrer Optik ebenbürtig. Einige Jahre später wollte Bob Carver sich beruflich neu orientieren, und glaubte, es sei für ihn der beste Weg, Phase Linear zu verlassen und eine neue Firma zu gründen.

Carver Corporation

Die Carver Corporation wurde 1978 gegründet . Bob produzierte hier die unter HiFi- Freaks sehr geschätzten “Magnetic Field Amplifiers“. Doch hauptsächlich blieb diese Zeit den Hifi Fans wegen einer weiteren verrückten Wette in Erinnerung. Carver behauptete gegenüber zwei renommierten Hifi Magazinen, er könne den Klang eines jeden beliebigen Verstärkers, unabhängig dessen Preisklasse, 1:1 kopieren; und zwar mit seinen eigenen Verstärkerschaltungen und zu einem erheblich günstigeren Preis. Als erstes versuchte es die „The Audio Critic“ mit einem Mark Levinson ML-2 . Bob kopierte den Sound tatsächlich („Transfer Function Duplication“) und verkaufte ihn fortan unter Carver M1.5t („t“ für transfer function). 1985 forderte die Stereophile Bob heraus, einen Conrad-Johnson Premier Five innerhalb von 48 Stunden zu kopieren (Damals blieb der Name des ausgewählten Gerätes aus verständlichen Gründen geheim, wurde aber später doch bekannt).
Der Conrad-Johnson galt zu dieser Zeit als einer der besten Verstärker überhaupt und kostete ca. 12.000$. Ohne irgendein Meßgerät zu verwenden, also nur nach Gehör, erfüllte Carver die ihm gestellte Aufgabe. Nach 48 Stunden präsentierte er den verblüfften Stereophile-Redakteuren einen klanglich identischen Verstärker im eigenen (und erheblich kostengünstigeren) Design. Wer mehr über diese außergewöhnliche Gegebenheit wissen möchte: www.carveraudio.com liefert den kompletten Artikel aus Stereophile und jede Menge weitere Informationen über Bob Carver und seine herausragenden Ideen und Entwicklungen. 1993 überwarf sich Bob mit dem Vorstand des mittlerweilen börsennotierten Unternehmens und verließ die Carver Corporation. Noch im selben Jahr wurde Sunfire gegründet

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Kleine Gehäuse und dennoch Kraft und Leistungen ohne Ende, dies schien ein nicht aufzulösender technischer Konflikt zu sein, bis Bob Carver seine patentierte "Tracking-Down-Converter"- Endstufentechnologie und die "High-Back-EMF"- Lautsprecher der staunenden Hifi-Welt vorstellte.
Seitdem sind Sunfire Komponenten aus hochwertigen Heimkinos kaum noch wegzudenken. Seien es die Subwoofer, die genialen XT-Lautsprecher oder die sagenhaft kräftigen TGA-Endstufen - Sunfire ist immer " On the Top!".
Mit dem Atmos hat es Sunfire endgültig geschafft die Grenzen der Physik zu sprengen. Was aus diesem kleinen Gehäuse an Leistung herauskommt, scheint absolut unerklärlich.
Einen Atmos muss man gehört haben, beschreiben kann man ihn nicht...

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